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Sucht und Abhängigkeitsverhalten

Hab ich bereits ein Problem?

​Die Gründe für erhöhten Konsum von Alkohol, Drogen oder bestimmte Verhaltensweisen sind ganz unterschiedlich. Vielleicht hast du schon länger das Gefühl, dass du etwas verändern solltest, bist dir aber noch nicht sicher, ob dein Konsum tatsächlich problematisch ist. Anzeichen könnten Konflikte in der Partnerschaft oder Schwierigkeiten in der Arbeit sein, Versuche Konsum zu verstecken, oder häufiges Lügen, um die Realität zu verbergen, oder Konflikte mit dem Gesetz.

Wann kann Beratung sinnvoll sein?

​Beratung kann sinnvoll sein bei:

  • problematischem Umgang mit Alkohol oder Drogen

  • dem Gefühl, die Kontrolle über den eigenen Konsum zu verlieren

  • wiederkehrenden Versuchen, weniger zu konsumieren oder ganz aufzuhören

  • Konflikten in Partnerschaft, Familie oder Beruf aufgrund des Konsums

  • Konsum als Möglichkeit mit Stress, unangenehmen Gefühlen oder schwierigen Situationen umzugehen

  • Scham- und Schuldgefühlen aufgrund des eigenen Verhaltens

  • Rückfällen nach längeren Phasen ohne Konsum

  • Unsicherheit darüber, ob bereits eine Abhängigkeit vorliegen könnte

  • problematischem Glücksspiel oder anderen schwer kontrollierbaren Verhaltensweisen

  • Belastungen durch den Konsum oder die Abhängigkeit eines nahestehenden Menschen

Angehörige

Auch Angehörige sind durch eine Suchterkrankung oder problematisches Konsumverhalten oft stark mitbelastet. Viele erleben Hilflosigkeit, Sorge und die Frage, wie sie unterstützen können, ohne dabei die eigenen Grenzen zu verlieren.

​In der Beratung kann es darum gehen, einen guten Umgang mit Nähe und Abgrenzung zu finden, belastende Dynamiken besser zu verstehen und mit Schuldgefühlen oder Ohnmacht umzugehen - besonders dann, wenn Helfen nicht so möglich ist, wie man es sich wünschen würde. 

Wie kann Beratung helfen

​​​​​​​​​​​​​In der Beratung schauen wir uns zuerst an, welche Rolle der Konsum oder das problematische Verhalten in deinem Leben hat. Nicht nur wie oft oder wie viel du konsumierst, sondern auch in welchen Situationen du darauf zurückgreifst.

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Schritte in den Sitzungen

  • Auslösesituationen erkennen und verstehen lernen

  • Automatische Gedanken und Rechtfertigungen rund um dem Konsum erkennen und hinterfragen

  • Beteiligte Gefühle und Bedürfnisse erkennen, die mit dem Konsum zusammenhängen können (Sucht als Ablenkung von Schmerz, Trauer, Kränkung, Schuld, Scham oder Wut)

  • Alternatives Verhalten zur Bedürfnisbefriedigung finden

  • Mit Scham- & Schuldgefühlen nach Rückfällen umgehen

Marc Pichler BSc
Psychosozialer Berater in Klagenfurt

Erfahrung in der Suchtberatung

Diplomierter Psychosozialer Berater

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3 Jahre Erfahrung als Fachkraft in der stationären Suchttherapie (Oikos)

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Fortbildung in suchtspezifischer Beratung (motivational Interviewing - movin 

​

Betreuung und Beratung von Männern seit 2018

Du bist dir nicht sicher, ob Beratung für dein Anliegen passt?

In einem kurzen kostenlosen Telefonat können wir klären, worum es geht und ob ich der richtige Ansprechpartner für dich bin.

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